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Sexuelle Übergriffe an Hörgeschädigtenschulen
Einer der eklatantesten Mängel in der Auseinandersetzung mit der Thematik der sexuellen Gewalt ist die fehlende Diskussion um die Bedürfnisse spezieller Gruppen. Bücher und andere Materialien sind oft für die Arbeit mit hör-sprachgeschädigten Kindern und Jugendlichen nicht geeignet, da sie in der Regel den Einschränkungen auf sprachlich-kommunikativer Ebene sowie den Lebensbedingungen dieser Bezugsgruppe nicht entsprechen. Dem entgegen steht die hohe Zahl an Übergriffen auf (und z. T. auch durch) hörgeschädigte Kinder und Jugendliche.
Der Workshop bietet die Möglichkeit, einen Einblick in die Thematik zu erhalten und sich mit den speziellen Risikofaktoren der Kinder und Jugendlichen auseinanderzusetzen. Dabei werden besonders die Auswirkungen von sexuellen Übergriffen und der daraus entstehende Hilfebedarf beleuchtet. Insbesondere sollen die Chancen der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Netzwerkarbeit anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Andererseits bietet der Workshop ausreichend Zeit und Raum, einen Überblick über geeignetes Material für hör-sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche zu erhalten und sich über die präventive Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen und die vorhandenen Materialien auszutauschen.

