Gesundheitslotsen-Projekt


Gesundheitslotsen-Projekt

Vernetzte Versorgungsstrukturen am Beispiel Gesundheitslotse für Gehörlose,
Hamburg.

Die Vernetzung bestehender psychiatrisch-psychotherapeutischer regionaler Behandlungs- und komplementärer Angebote für gehörlose Patienten folgt nicht nur den therapeutischen Anforderungen, sondern hat auch das Ziel, der Patientengruppe eine durchgehend sprachlich und soziokulturell zugängliche (barrierefreie) Behandlung zu ermöglichen. Das Projekt „Gesundheitslotse für Gehörlose“ der Asklepios Klinik Nord/ Ochsenzoll in Hamburg ist hierfür ein Beispiel.
In dem Workshop sollen  die bestehenden Schwierigkeiten in der Behandlung gehörloser Patienten thematisiert und Verbesserungswege diskutiert werden.

Leitung: Dr. Paulini (gl). Dr. Paulini promovierte 2008 zum Thema „Behandlungszufriedenheit gehörloser, schwerhöriger und ertaubter Patienten“ am Institut für Medizinische Psychologie der Universität Hamburg.
Er arbeitet an der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik in der Grundversorgung, die eine Portalfunktion auch für die jeweiligen Fachstationen darstellt. Der „Gesundheitslotse für Gehörlose“ ist ein Projekt des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit der Hamburger Wirtschaftsbehörde und beinhaltet auch die somatische Mitversorgung der Patienten. Dr. Paulini ist auch als Dozent an der IBAF Gehörlosenfachschule in Rendsburg und im Bereich Gesundheitsbildung und Prävention in Form von Vorträgen im Gehörlosenkulturraum tätig.

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